Von Wohntrends, über aktuelles, bis zu neuen Einrichtungsideen: Hier finden Sie kreative Inspirationen.

Rubrik: Vorhang auf!

Vorhang auf! Folge1: Zu Besuch bei Chantal und Michi im Luzerner Brambergquartier – 2. Teil

Im ersten Teil verrieten Chantal und Michi, wie sie es fertig gebracht haben mit etwas Kreativität und handwerklichem Geschick an sehr viel Stauraum und einen wunderbaren Ausblick zu kommen. Nun folgt der zweite Teil des Interviews:

Eckbank mit einem Tisch aus einer Massivholzplatte. Die Tischplatte ist auf der linken Seite abgerundet und geht nahtlos als Tischbein weiter bis auf den Boden. Um den Tisch befindet sich eine weiss bezogene Sitzecke mit grünen Kissen.
Von Michi gezeichneter und von einem Schreiner angefertigter Tisch
Bildquelle: Chantal und Michi

Ihr habt ja in der Vergangenheit schon mehrere Projekte realisiert. Habt ihr noch andere Lieblingsstücke in eurer Wohnung?

Chantal: Besonders am Herzen liegt uns der Tisch, welcher Michi gezeichnet hat und dann von der Schreinerei Blättler, Hergsiwil anfertigen liess. Das war eine coole Erfahrung. Zusammen mit der dazugehörigen Eckbanklösung, die Michi wiederum in Eigenregie realisiert hatte, bietet der Tisch super Platz für Apéros, Spieleabende und natürlich auch fürs Homeoffice.

Die Lust am Heimwerken ist euch somit noch nicht vergangen?

Chantal: (lacht) Nein, ganz im Gegenteil! Wir setzen immer wieder neue Ideen um: So haben wir zum Beispiel auch den Boden selber ausgetauscht, das Kinderzimmer gestrichen und das Esszimmer gestaltet. In Zukunft wird sicher noch das eine oder andere Projekt folgen.

Würdet ihr auch anderen raten, etwas selber zu gestalten?

Chantal: Wer das nötige Vorstellungsvermögen und etwas Handwerksichelgeschick mitbringt, sollte das unbedingt probieren. Gleichzeitig ist es natürlich immer toll, wenn man bei der Findung, Gestaltung und Erarbeitung von kreativen Lösungen auf professionelle Unterstützung zählen kann. Das kann gerade dann sinnvoll sein, wenn man zwar eine Idee oder einen Wunsch hat – jedoch nicht ganz genau weiss, wie das Projekt angegangen bzw. umgesetzt werden soll.

Chantal und Michi, herzlichen Dank für eure Zeit – und viel Erfolg mit euren zukünftigen Projekten!

Die gleiche Sitzecke mit den gleichen Tisch, jedoch aus einer weiter geöffneten Perspektive aufgenommen. Im Hintergrund befindet sich ein Adventskalender aus stoffsäckchen, aufgemacht an einer grünen Wand und daneben ein Fenster mit weissem Roleau. An der rechten Wand hängt eine gerahmte Bleistiftskizze mit Bergen und einem See und daneben ist auf einem Steinenrnen Kaminsims eine Schnappsbar aufgebaut.
Gemütliche Sitzecke mit dem selber designten Tisch im Wohnzimmer von Chantal und Michi
Bildquelle: Chantal und Michi

Rubrik: Vorhang auf!

Vorhang auf!

Wie sieht es hinter den Kulissen der Zentralschweizer Wohnungen aus?

Ich klicke mich immer wieder durch Einrichtungs- und Designwebsites. Dieser Einblick ist einerseits spannend und inspirierend – andererseits fällt mir dabei auf, dass die Bilder der perfekt eingerichteten Wohnungen oft sehr künstlich wirken und auch nicht automatisch dem entsprechen, was sich die meisten Menschen unter einem wohnlichen und gemütlichen Zuhause vorstellen.

Was aber brauchen die Menschen wirklich, um sich wohlzufühlen? Um das herauszufinden, besuche ich in unregelmässigen Abständen echte Menschen in echten Wohnungen. Dabei zeigen mir meine Interviewpartner immer Gegenstände oder Möbelstücke, die ihnen besonders am Herzen liegen.

Meine Damen und Herren: Vorhang auf für die Wohnzimmer aus der Zentralschweiz!

Folge 1: Zu Besuch bei Chantal und Michi im Luzerner Brambergquartier – 1. Teil

Ansicht des selbst gebauten Podest in der Totalen. Das Podest wurde aus gräulichem, grob gehobelten Holz gebaut und ist ca. 30 cm hoch. Das Podest hat die Form eines abgewinkelten Rechtecks. Im abgewinkelten Teil befindet sich eine Stufe. Podest und Stufe sind mit einem hellgrünen Hochflor-Teppich belegt. Auf dem Podest befindet sich ein hellgraues Doppelsitzer Sofa von Rolf Benz inkl. Fusshocker in der gleichen Farbe. Links vom Sofa steht eine grüne Zimmerpflanze in einem geflochtenen Topf und dahinter eine Stehlampe mit einem Dreibeinigen Ständer aus Holz und rundem Schirm aus hellem Stoff. An der weissen Wand im Hintergrund hängt ein in schwarz / violett gehaltene Fotografie des schneebedeckten Cerro Torre mit verwilderter patagonischer Landschaft im Vordergrund.
Selbstgebautes Podest im Wohnzimmer von Chantal und Michi
Bildquelle: planen einrichten gestalten gmbh

Wie lange wohnt Ihr bereits hier – und welches besondere Stück möchtet Ihr mir zeigen?

Chantal: Wir sind seit 10 Jahren in der Wohnung. Waren wir am Anfang noch zu zweit, sorgen heute unsere beiden Kinder dafür, dass garantiert nie Langeweile aufkommt. Zeigen möchten wir dir heute gerne ein Podest, dass wir vor etwa 8 Jahren selber hergestellt haben. Das Projekt, dass wir damals von A bis Z in Eigenregie umsetzten, bereitet uns auch heute noch viel Freude.

Sehr schön! Warum habt ihr euch damals entschieden, das Podest zu bauen?

Chantal: Der Hauptgrund war praktischer Natur: Mit den Kids im Haus brauchten wir mehr Stauraum (lacht). Der Bereich unter dem Podest bietet Platz für Kisten – und auch dahinter hat es noch zusätzlichen Raum, um Sachen zu verstauen, die man nicht so oft benötigt.

Und der zweite Grund?

Chantal: Vom Sofa aus geniessen wir heute einen wunderbaren Ausblick über die Stadt Luzern und auf den See. Ohne Podest waren wir mit dem Sofa viel zu tief, weshalb wir kaum aus dem Fester sahen.

Was war euer Ansporn überhaupt etwas selber zu gestalten und letztlich auch zu bauen?

Michi: Für mich war das Projekt ein super Ausgleich zu meinem eher computerlastigen Beruf. Ich arbeite gerne mit den Händen und finde es spannend, passende und kreative Lösungen zu finden.

Frontalansicht der mit hellgräulichem, grob gehobelten Holz verkleidete Wand. Die Verkleidung wurde aus querliegenden Brettern (Landhausdielen) erstellt. Als «Bild» hängt ein Fernseher von Samsung, Modell The Frame, an der verkleideten Wand und zeigt eine Küstenlandschaft in Pastelltönen. Unterhalb der Verkleidung befindet sich ein aus dem gleichen Holz erstelltes Sideboard. Darauf befinden sich zwei weissen Windlichter, eine kleine, grüne Pflanze in einem hellen Topf und zwischen den Windlichter eine Samsung HW-D570 Heimkino Soundbar. Als starker Kontrast zum hellen weiss / gräulichen Holz wurde die Wand rechts davon in einem auffälligen hellen und leuchtendem Senfgelb gestrichen.
Selbst gebaute Wandverkleidung im Wohnzimmer von Chantal und Michi
Bildquelle: planen einrichten gestalten gmbh

Wo findet Ihr die Inspiration für eure Projekte?

Chantal: (lacht) bin mir manchmal selber nicht sicher, woher er immer seine Ideen nimmt…
Michi: Die Ideen für meine Gestaltungsideen finde ich meist beim Surfen im Internet.

Wie geht’s danach weiter?

Michi: Nachdem ich meine Idee skizziert habe, zeichne ich einen Plan mit den wichtigsten Massen. Danach ziehe ich durch die Baumärkte, um die passenden Materialien zu finden. Im Zuge dieses Prozesses entwickelt sich das Projekt meistens weiter – und auch während der Bauphase kommen neue Ideen und Anpassungen dazu.

Kannst du ein Beispiel dafür nennen?

Michi: Das LED-Band, dass wir rund um das Podest aufgezogen haben, war ursprünglich nicht geplant. Lustiges Detail: Da das Steuerelement des LED-Bandes kaputt ging, brennt das Band nun seit 8 Jahren ununterbrochen. Dasselbe gilt für den Teppich auf dem Podest: Auch dieser war zuerst nicht vorgesehen. Nach der Fertigstellung des Podestes habe ich zudem noch die Wandverkleidung aus dem gleichen Holz realisiert.

Dreigeteiltes Bild: Der linke Teil zeigt Podest mit offener Seitenfront mit vier aus Stoff gefertigten Aufbewahrungsboxen von Pfister, welche unter das Podest geschoben sind; Oben rechts ein Ausschnitt der gegenüberliegenden Seite, wiederum mit offener Seitenfront und einer weiteren Box unter dem Podest. Rechts davon beginnt die geschlossene Vorderseite des Podestes; Das Bild unten rechts zeigt eine Nahaufnahme der Stufe. Man erkennt die grobe Oberfläche der Treppenstirn aus Holz. Darüber ist ein LED-Band angebracht, welches den oberen Teil des Podestes hellblau beleuchtet.
Detailaufnahmen der Stauräume und des LED-Bandes
Bildquelle: planen einrichten gestalten gmbh

Rubrik: gestalten

Skizzen und Visualisierungen

Projektverständnis vermitteln

Perspektiven, Visualisierungen und Skizzen sind eine willkommene, einfache und sehr effiziente Art, um Ideen und Eindrücke eines Projektes oder einer Projekt-Variante zu vermitteln. Sie helfen dabei ein Projektverständnis zu schaffen und können ausserdem ein „Gefühl“ für das geplante Vorhaben vermitteln.

Weiter sind Visualisierungen und Illustrationen ein sehr beliebtes Stilmittel um Dossiers oder einen technischen Bericht auf abwechslungsreiche Art und Weise zu ergänzen und aufzulockern.

Die folgende Skizze basiert auf diesem Foto:

Fotografie der Fussgängerquerung bei der Sternmattstrasse / Freigleis in der Stadt Luzern. Das Foto zeigt neben einem grossen mehrstöckigen Gebäude (Steghof) und weiteren Häuserzeilen auch die Sternmattstrasse mit dem Fussgängerstreifen zum Freigleis. Auf der Strasse fährt ein dunkler PW, vom Freigleis kommend ein Radfahrer und eine Fussgängerin auf dem Gehsteig. Der Vordergrund liegt im Schatten, das Wetter ist schön und der Himmel blau.
Bildquelle: planen einrichten gestalten gmbh

Individuelle Gestaltungsmöglichkeiten

Nachdem ich das Foto von Hand in schwarz / weiss nachgezeichnet hatte, habe ich diese eingescannt und in Photoshop koloriert. Je nach Projekt und Anforderung kann beim Stil für die Nachbearbeitung der Skizze beliebig variiert werden.

Von Hand gezeichnete und anschliessend am Computer kolorierte Skizze einer Kreuzung in der Stadt Luzern. Die Skizze zeigt neben einem grossen mehrstöckigen Gebäude (Steghof) und weiteren Häuserzeilen auch die Sternmattstrasse mit dem Fussgängerstreifen zum Freigleis. Auf der Strasse fährt ein dunkler PW, vom Freigleis kommend sind eine Fussgängerin und eine Radfahrerin zu sehnen. Die gewählten Farben sind an das Original angelehnt und vermitteln eine harmonische Stimmung.
Bildquelle: planen einrichten gestalten gmbh

Rubrik: Einrichtungsstile

Loft Living

Ein Trend geht um die Welt!

Alte Fabrikgebäude, grossflächige Räume, hohe Fenster, unverputzte Mauern, ein funktionales raues Ambiente und Möbel im Industrie Design. Genau so stellt man sich eine grosszügige Loft-Wohnung vor.

Auch wir können diesen Stil in unser Zuhause holen und ich erkläre euch gerne wie, aber zuerst noch ein kurzer Blick in die Vergangenheit:

Geschichte

Loft. Dieses Wort kommt aus dem Angelsächsischen und steht für Speicher bzw. Dachboden. Oder wird im Duden auch als „Lagerraum über einer Treppe“ bezeichnet. Doch vom „Lagerraum über einer Treppe“ bis hin zur Loft – einer Fabriketage die zur Wohnung umgenutzt wird – liegt ein langer Weg. Einen Teil davon möchte ich gerne heute mit euch bestreiten.

Unser Weg beginnt in den späten 40er Jahren in der USA. Genauer gesagt in SoHo, Manhattan. Das allgemein so bezeichnete „Loft-Living“ hat seinen Ursprung im Zusammenbruch der New Yorker Industrie. In der Nachkriegszeit produzierten sogenannte Billigmanufakturen viel zu teuer und verschwanden im Zuge der Deindustrialisierung von der Bildfläche. Was zurück blieb waren leere Lagerräume und Hafenspeichergebäude, für die niemand mehr eine Verwendung hatte.

Bald darauf wurden Künstler und kreativ Schaffende auf die überaus günstigen Domizile aufmerksam und funktionierten diese leerstehenden Lagergebäude kurzer Hand zu Atelier-Wohnungen um.

Das geschah zunächst auf illegale Weise, da diese „Umnutzung“ als Hausbesetzung galt und demnach auch strafrechtlich verfolgt wurde. Die Betten waren an Flaschenzügen aufgehängt oder wurden hinter Wandverkleidungen versteckt, um bei behördlichen Kontrollen kein Aufsehen zu erregen und somit einer Strafe zu entkommen.

Mitte / Ende der 50er Jahre erkannten die Liegenschaftseigentümer die Nachfrage der alten unkomfortablen Lagerhallen. Die ersten offiziellen Lofts wurden genehmigt und für rund 10 $ vermietet. An fliessendes Wasser und eine Heizung waren damals noch nicht zu denken. Dem Künstler Robert Rauschenberg, welcher 1953 einer der ersten war der eine „genehmigte“ Loft in Downtown Manhattan bezog, stand zum Beispiel lediglich ein Eimer und ein Wasserschlauch im Hinterhof zur Verfügung.

Das Wohnen in Lofts war bis in die 70er Jahre weder komfortabel noch hip. Dann aber wurden die Qualitäten der Lofts erkannt und diverse alte Fabrikgebäude wurden für gesellschaftliche und kulturelle Anlässe revitalisiert.

Doch erst als der Pop-Art-Künstler Andy Warhol mit seiner Factory für Aufsehen sorgte, gewann diese „neue“ Existenzform über New York hinaus an Popularität und zog grosses Interesse, nicht nur in kreativen Kreisen, nach sich.

Die neue Wohnform machte sich in London und wenig später auch via Hamburg auf dem europäischen Festland breit. Und bald wurde der Trend um die Welt getragen. Mit der hohen Popularität wuchsen auch die Ansprüche an die neue Wohnform und eine Wohnung ohne funktionierende Infrastruktur wie Heizung, fliessend Wasser in Küche und Badezimmer war sich nicht mehr wegzudenken.

Design

Klare Formen, Langlebigkeit und Funktion. Diese drei Eigenschaften stehen beim Design der Möbel sowie Leuchten des Industriellen Stils im Vordergrund. Durch ihre robuste und massive Art kommt die Einrichtung doch eher schwer daher.

Materialien

Die rohen und meist unbehandelten Materialien machen den rauen Charme des Industriellen Stils aus. Metall, Glas, Email, Beton, unbehandeltes Holz aber auch Leder und Textilien sind hier die Hauptdarsteller und glänzen mit ihrer ungeschminkten Einfachheit.

Und so wird’s gemacht:

Die gezielte Unvollkommenheit wird angestrebt.

Um den Industriellen Arbeiter-Charme in eure eigenen vier Wände zu holen, setzt am besten auf Möbel aus Metall, Holz und Leder und kombiniert diese mit textilen Elementen, um den eher rauen und kalten Stil, gemütlich und wohnlich zu gestalten.

Klar gibt es in etlichen Einrichtungshäusern Schränke, Sideboards, Tische und Leuchten im industriellen Vintage-Look, auf die man zurückgreifen kann und auch darf. Aber wie wär’s, mal einen Nachmittag lang durch die „Brockis“ in eurer Umgebung auf Entdeckungstour zu gehen? Bestimmt lässt sich hier mit etwas Geduld und Glück ein Schmuckstück aus alten Zeiten finden. Und wer weis, vielleicht kann euch sogar der oder die BrockibesitzerIn die Geschichte zu eurer Errungenschaft erzählen. Ein Versuch ist es auf jeden Fall wert!

Zurück zum Wohnkonzept:
Rau, unperfekt und schnörkellos. So soll der Industrielle Stil daher kommen. Aber nicht immer muss die ganze Wohnung im Industriellen Look eingerichtet werden. Daher mein Tipp: Um den Loft-Charakter beizubehalten, verzichtet auf übermässige Deko und setzt eher auf den richtigen Material-Mix und einzelne, wertige Eyecatcher. Wie wäre es zum Beispiel mit einem alt eingesessenen Ledersessel, einem unbehandelten Holztisch mit Metallbeinen oder warum nicht einen alten Spind zum Wohnzimmerschrank umfunktionieren?

So, nun ist eure Kreativität gefragt und wenn ihr die erhaltenen Tricks gezielt einzusetzen wisst und vielleicht auch noch etwas von der Geschichtsstunde hängen geblieben ist, steht euch und dem „Loft-Living“ nichts mehr im Wege.

Viel Erfolg!

Wohnzimmer mit einem alten Holztisch im Vordergrund. Auf dem Tisch befindet sich eine dunkelviolette runde Vase mit einem Strauss Korn. Auf der Seite des Tisches befindet sich eine Schublade, am Kopf ein dunkler Lederstuhl. Im Hintergrund steht ein alter, grüner, dreitüriger Spind, welcher zu einem Wohnzimmerschrank umfunktioniert wurde.
Bildquelle: Couchstyle.de

Rubrik: Einrichtungsstile

Auf in den Norden!

Helle Farben, natürliche Materialien, klare Formen, nachhaltig und mit einer grossen Priese Gemütlichkeit. So lässt sich der momentan sehr beliebte skandinavische Einrichtungsstil beschreiben.

Geschichte

Das Design der skandinavischen Einrichtung stammt aus den 1950er Jahren und kommt aus den nordischen Ländern Schweden, Norwegen, Finnland sowie Dänemark. Prägende Schlüsselfiguren waren unter anderem Arne Jacobsen und Alvar Alto. Beide Designer entwickelten bereits in den 1930er Jahren eine eigene Formensprache die von Minimalismus, Funktionalität und deren Klarheit geprägt wurde.

Design für Jedermann:
Vorallem in der Nachkriegszeit gewann der Einrichtungsstil mit der Herstellung von preisgünstigen und funktionalen Möbel, angefertigt mit heimischen Materialien an Popularität.

Design

Das Design der skandinavischen Einrichtung besticht mit seinen klaren und geradlinigen Formen und lässt damit viel Spielraum für die Individuelle und persönliche Note. Die Funktion ist ein zentraler Punkt im Skandinavischen Einrichtungsstiel und ist das Fundament des unkomplizierten und praktischen Designs.

Materialien

Skandinavien ist berühmt für seine wunderschöne Natur und dessen endlosen Wälder. Kein Wunder zählen die Skandinavier auch beim Einrichtungsstiel voll und ganz auf natürliche Materialien. Bevorzugt wird Holz von heimischen Bäumen wie Birken, Fichten und Kiefern verwendet. Das Holz bringt Wärme in die gute Stube und sorgt mit seiner hellen Farbe zugleich für eine natürliche Frische.

Auf Nachhaltigkeit und aufwendige Handwerkskunst wird in Skandinavien grossen Wert gelegt. Daher wird das heimische Holz mit weiteren Materialien wie zum Beispiel Leinen, Baumwolle, Leder sowie auch mit Aluminium, Stahl und Glas, ergänzt und abgerundet.

Farben

Lang und kalt sind die Winter in den Nordischen Länder. Um dem entgegen zu wirken greift der skandinavische Einrichtungsstil gerne auf klare, strahlende Farben zurück. Auch Pastelltöne sowie die typisch grafischen Muster und Motive aus der Natur zeichnen diesen Einrichtungsstil aus.

Bildquelle: Getty Images

umbauen, ausbauen, neugestalten, renovieren, sanieren…

Ein Gedanke für eine Veränderung steht im Raum, Sie können ihn jedoch noch nicht richtig fassen?
Was auch immer Sie mit Ihren vier Wänden im Innen- oder Aussenbereich planen: Bei mir sind Sie genau richtig.

Ich entwickle Ihre Ideen und Vorstellungen zu konkreten Projekten, berate Sie bei der Auswahl von Varianten und Produkten und unterstütze Sie in der Umsetzung Ihres Bauvorhabens. Kreativ, individuell und trotzdem realistisch und praxisbezogen. Ihr Projekt, geplant, koordiniert und organisiert bis ins letzte Detail und das, alles aus einer Hand.

Beim gesamten Projekt stehe ich Ihnen zur Seite. Dazu gehört, dass ich die Entwürfe und Detailpläne zeichne, Sie in Ausstellungen begleite und die komplette Bauleitung vor Ort übernehme. Dank eines gemeinsam definierten Kostendachs wird zudem sichergestellt, dass ihr Projekt auch finanziell Ihren Vorstellungen entspricht. Umgesetzt wird Ihr Vorhaben mit den geeigneten Handwerker aus meinem Netzwerk und Ihrer Region.
Ich freue mich darauf, Sie kennen zu lernen.

Katja Meier
planen einrichten gestalten gmbh

Grosser, schwarzer, kreisrunder Punkt mit zwei kleinen weissen Punkten die als Augen dienen. Rechts vom schwarzen Kopf eine senkrechte dünne Linie. Anschliessend sind die Wörter planen, einrichten gestalten, in einer rundlichen Schrift, übereinander und linksbündig an der senkrechten Linie angeordnet.